Viva the Revolution

Wem gehört die Sprache?
Wer hat das Recht sie zu benutzen?
Wer beurteilt wann die Sprache gut genug ist? Gut genug für wen?
Gibt es ein Menschenrecht auf Sprache?
Diese Fragen stellt das Kollektiv Sprachwechsel durch seine blose Existenz. Durch sein Tun zeigt es eine Weite in der Sprache, für die ich schon blind geworden war.

Mein österreichischer Freund ruft mich Montag Nacht, 3. Dezember 2018 um 22:30 Uhr an. Er ist am Telefon völlig aufgelöst.
Ö: Ich komme gerade aus dem Amerlinghaus, da hat eine Gruppe von LiteratINNen ihr neues Zine vorgestellt.
Nikkolo: Ihr WAS? Weiterlesen

Südwind Magazin lebt

Zentralbibliothek der Stadt Wien, Podiumsdiskussion Südwind Magazin

Südwind Magazin Podium Wien November 2018

Vor fast genau zwei Jahren rief bitterernst.at dazu auf das Südwind Magazin zu bewahren. Heute lebt das Südwind Magazin dank seiner AbonnentINNen immer noch und ist weiterhin Plattform für politische Entwicklung. Weiterlesen

Partizipativer Supermarkt in Wien

Ein Licht anzünden für einen partizipativen Supermarkt in Wien

Bild: Nikkolo Feuermacher 2018

„Der Supermarkt in dem Du der Held bist“
nennt sich  Superquinquin  in Lille / Frankreich.

Wir wollen in Wien auch ein Lichtlein anzünden:

bitterernst.at wird die Gründung und den Start eines Partizipativen Supermarkts in Wien beraten und begleiten – mehr auf Anfrage über Kommentar. Weiterlesen

Endlich Antworten

Sodom, alle Bildrechte bei Nikkolo FeuermacherWie habe ich mich nach diesem Film gesehnt – ohne zu wissen wie er sein wird. Jetzt ist er da, der Dokumentarfilm Welcome to Sodom (2018, Österreich, Regie: Florian Weigensamer, Christian Krönes – Jetzt im Kino)

Endlich Antworten.
Endlich Bilder wie optimierte, TINA (there is no alternative), liberale, wirtschaftliche Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen aussehen. Weiterlesen

Bester Sensen-Lang-Film 2018

Metallic Blau, Film in Wien

Plakat: Nikkolo Feuermacher

Am:
Donnerstag den 11. Oktober 2018, um 20 Uhr
in: der Werkstatt, Sensengasse 4, 1090 Wien
zeigten wir in Zusammenarbeit mit Schnitter.in, den Film „Metallic Blau“ als „besten Sensen-Lang-Film 2018Weiterlesen

DUTSCHKI vom Lande

Lesung von Michael Bauer in Wien 2018

Kirchner, Burkhart, Bauer

bitterernst.at rechnet nach:
1918 + 15 = 1933
1933 + 35 = 1968
1968 + 50 = 2018
1918 + 100 = 2018
und organisiert dann folgende Lesung:

DUTSCHKI vom Lande

Michael Bauer liest aus seinem Roman. Benno Burkhart jazzt zwischen den Kapiteln. Klaus Kirchner pfiff das ganze per Dudelsack an und ab. Weiterlesen

Welt-Recycling-Tag

all rights of the image with Nikkolo Feuermacher 2018

Global Recycling Day 2018

Recycling, also Wiederverwertung von Materialien, Ressourcen oder Kreislauf-Wirtschaft ist nichts neues. ABER: das Thema hat es 2018 geschafft einen eigenen Tag zu bekommen. Den Global Recycling Day am 18. März. Weiterlesen

Gute Nachrichten

Schreiben bewegt. Schreibwerkstatt 2016 Die Monatszeitung Le Monde Diplomatique, rief im Oktober 2009 um Hilfe. Das Fortbestehen, bzw. die finanzielle Unabhängigkeit der (seit Mai 1954 existierenden) Zeitung war nach drei Verlust-Jahren nicht mehr gesichert. „Die Auflage einer Zeitung erlaubt noch keine Rückschlüsse auf ihre Qualität. Wenn sie … für eine Haltung steht, könnte ihre Schwäche vermuten lassen, sie sei überholt und werde nicht mehr gebraucht. 2009 haben wir die Wette gewagt, dass dies auf Le Monde Diplomatique nicht zutrifft.*“ (*Serge Halimi – Chefredakeur). 2017 hat die Zeitung diese Wette gewonnen. Weiterlesen

System Analyse

An die eigene Nase, Nikkolo Feuermacher, 2017Fabian Scheidler und Erwin Wagenhofer unterhielten sich am 22.11.2017 in der Zentralbibliothek Wiens über ihre Analyse des Systems in dem wir arbeiten und leben. Wie ist diese Gesellschaft aufgebaut? Was sind ihre Spielregeln?
Wagenhofer: „Wichtig ist es so zu kommunizieren, dass uns 14-jährige verstehen können.“ Weiterlesen

HANDwerk

Allre Rechte am Bild: Nikkolo Feuermacher 2016drei Männer sprechen über das Arbeiten:
Richard Sennett (Philosoph und Autor), Klaus Kirchner (Supervisor und Evaluator), Nikkolo Feuermacher (Praktikant und Übersetzer)

Feuermacher: handWERK war der Titel einer Ausstellung im MAK in 2016. Weil in einem Museum Werke, Objekte, Gegenstände gesammelt und gezeigt werden, konzentrierte sich handWERK auf das WERK. Menschen, Handlungen oder Prozesse zu sammeln ist eine andere Sache. Ich möchte Sie gerne dazu einladen sich eine Ausstellung HANDwerk vorzustellen, bei der wir uns allein damit beschäftigen was Menschen TUN – mit dem Blick auf menschliches HANDELN – während der Arbeit. Weiterlesen

Greenpeace macht Netpeace

NETPEACE, kopierte Postkarte nach Handout

kopierte Postkarte

Die Organisation, die damit angefangen hat Atomtests zu verhindern und damit Frieden in die Welt zu tragen, trägt seit dieser Woche den Frieden ins Internet.
NETPEACE – für ein friedliches und demokratisches Internet. Weiterlesen

Wir machen keine Satire

Wir machen keine Satire!Auszug aus dem Teamgespräch vom 7. Jänner 2016:
Nikkolo : Heute ist der Jahrestag des Attentats auf Charlie Hebdo in Paris.
Theo: Ich hab das Charlie Hebdo von Heute gekauft und die Sondernummer der taz, die haben Heute nur ZeichnerINNEN …
Ernst: Ist das ein Punkt auf der Tagesordnung? Weiterlesen

Was zu sagen?

anything to say, Nikkolo Feuermacher kopiert Davide Dormino 2015Anything to say? – Was zu sagen? ist eine durch Europa reisende Skulptur des Künstlers Davide Dormino / Italien nach Anregung von Charles Glass / USA. Sie verkörpert Julian Assange, Chelsea Manning, Edward Snowden und einen leeren Stuhl. Auf den leeren Stuhl darf sich jedeR stellen, der / die auch etwas zu sagen hat zum Thema: Verheimlichen und Veröffentlichen. Vom 23. – 27. September 2015 stand das ganze in Paris / Frankreich am Centre Pompidou und kommt sicherlich bald nach Wien. Weiterlesen

unsere Messlatte

ein SäuglingUnsere neuen Ziele 2015 sind die gleichen wie die alten“, kommentiert Nikkolo Feuermacher die bitterernst-Klausur zum Jahresbeginn. Was ist unser Ziel? Unser Bild von Erfolg? Antwort: Ein Mensch, der Platz hat um zu leben. Für diesen Raum wollen wir uns einsetzen. Egal, von wem und wo dieser Mensch geboren wird. Das Menschen-Jahr, das um uns beginnt, ist scheinbar unfreundlicher als das alte. Als würde der Extremismus en vogue sein. Wir möchten hier einmal Rabbi Paul Chaim Eisenberg [Die Presse, Wien, 31.01.15] zitieren: „Fundamentalisten zeichnen sich dadurch aus, dass sie nur schauen ob die anderen eh fromm genug sind.“

Genossenschaft gründen

Wegmarken 2 von Dagmar Hintzmann

Dagmar Hintzmann: Wegmarken II

Genossenschaft ist eine Form der Zusammenarbeit, die Solidarität gross schreibt und gegenüber Verein oder GesmbH wirtschaftliche und demokratische Vorteile hat. Konsumenten, Produzenten, Händler, Handwerker, selbst eine Gruppe autonomer Webdesigner kann sich in einer Genossenschaft zusammentun und aus der Vereinzelung heraustreten.
Wir begleiten und beraten die Gründung von  Genossenschaften (in Österreich und Europa).

Hier unsere Gründungs-Referenzen.

B-Ruf

Alle Rechte bei Nikkolo Feuermacher 2014Wann haben Sie sich für Ihren Beruf entschieden?
Wie ist es dazu gekommen, dass Sie genau auf diese Weise versuchen Geld zu verdienen und Sinn zu machen? Weiterlesen

Wie ein Boot entsteht

Wie ein Boot entstehtEin kleines Dorf in Westungarn, am Ufer des gut beschiffbaren Flüsschens Raab. Hier wurde eine komplette Freiluftwerkstatt installiert, um zwei grosse Kanadier (Chestnut Cruiser) zu bauen. Solche Kurse bietet bitterernst an. Es folgten vierzehn intensive Tage, vollverpflegt von mährischer Köchin, betreut vom deutschsprachigen Supervisor. Besuchende von nah und fern nahmen Anteil. Schliesslich (nach einer kurzen Paddel-Einführung in Nick) die zweistündige Jungfernfahrt durch die Wildnis: Weiterlesen

Grünholz Teil 1

Frisch geschnittene Baumscheibe einer Rubinie.

Vom ersten Teil des Grünholz-Kurses am 2./3./4. Mai 2014

Da der Grünholz-Kurs weit mehr Nachfrage auslöste, als durch Teilnahme befriedigt werden konnte: Weiterlesen

Team-Building mit der Sense

Schnitter in Wien
Sensen im Team, das bedeutet in diesem Fall (anders als im Fußball): Team-Building, Team-Entwicklung, gemeinsames, produktives Tun. Auf der Wiese miteinander Natur zu erleben, gemeinsam körperliche und handwerkliche Erfahrung zu sammeln, gibt Ihrem Team neue Impulse. Mähen mit der Sense ist ein geschichtenreicher Event an der frischen Luft. Zum Abschluss gibt es eine gemeinsame Jause.
Zeitrahmen: 4 Stunden (z.B. in Wien im Botanischen Garten oder Am Himmel) bis zu drei Tagen (auf dem Land).
Seit 2012 kooperieren wir in diesem Feld mit Schnitter.in.
Dazu ein Bericht aus dem Kurier vom 10. Juni 2013.
Stundenweise Moderation, Supervision oder Balint-Arbeit zur Ergänzung möglich.
Anmeldung und weitere Informationen unter www.schnitter.in

Leitung mit Hirn

ZEN Nikkolo Feuermacher 2013Aus aktuellem Anlass: 42 Minuten kostenloser Vortrag von Herrn Prof. Dr. Gerald Hüther „Gelassenheit hilft: Anregungen für Gehirnbenutzer“ [Köln, 2009] Weiterlesen

green fablab

Drei HandwerkerDie fablab-Bewegung [fabulous laboratory] hat sich Emanzipation vom Konsumieren zum Konstruieren zum Ziel gesetzt. Das ist auch ein Ziel von green fablab – beraten von bitterernst. Was das fablab mit Softwareprogrammen und 3D-Druckern entwickelt und schafft, bietet green fablab analog und mit green technology: Holz- und Metallverarbeitung, Papier, Keramik, Farben, Siebdruck, Fotografie, …
Zuverlässige, kreative, fachlich kompetente HandwerkerINNEN unterstützen Sie bei der Realisierung Ihres eigenen Projekts. Sie kommen aus der Rolle des auftraggebenden und zahlenden Laien ins Zentrum der Realisierung. Sie beteiligen sich mit Zeit, Kraft und eigenen Händen. Zum Beispiel: Bau eines Grönland-Kajaks, eines Kanadiers, eines Grünholz-Stuhls, Garten-Werkzeug, Transport-Hilfen, Rosen-Rankhilfen, Mähen mit der Sense.
Bei Interesse an massgeschneiderten Workshops oder Gemeinschafts-Projekten bitte über einen Kommentar melden. Bis bald.

Direktkredit als Protestform

Wenn das Vertrauen von Seiten der Banken (oder in die Banken) schwindet, können sich Menschen durch Direktkredite helfen. Sie sind ein Jahrtausende altes und bewährtes Finanzierungsmodell.
In Österreich hat sich im Fall der Firma GEA die Bankenaufsicht eingeschaltet und versucht Direktkredite zu unterbinden. Gut, dass die Bankenaufsicht arbeitet, aber:
Sind Direktkredite illegal? Sind sie eine Protestform? Sind sie die Lösung der Bankenkrise ohne die Bank?

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Wer und Was

Wir meinen es ernst mit unserer Einschätzung:
Der Alltag kann noch etwas mehr Kunst vertragen.

Alltag heißt auch Berufsalltag, auf allen Ebenen.
Kunst ist ein Lebensmittel.
Kunst berührt Menschen direkt und verändert Perspektiven.
Gegenwartskunst findet hier und jetzt statt.

bitterernst ist eine Initiative professioneller Unternehmensberater, Supervisoren, Trainer und Künstler, Männer und Frauen.

Professionalität bedeutet für uns:
Sich selbst und die Voraussetzungen für höchste Qualität (Excellence) zu kennen und zu fördern.
Qualität lebt.
Kunst ist ein Lebensmittel.
Wir meinen es ernst.

Biografie Ernst Bitter

Viele Rückfragen erreichen uns, die Interesse am Namensgeber dieser Unternehmungsberatung bekunden. Einige SchreiberINNEN fragen uns direkt nach Ernst Bitter und möchten mehr über ihn in Erfahrung bringen.
Daher wurde der Wiener Autor Nikkolo Feuermacher beauftragt Hintergründe zu recherchieren und die Biografie des Gründers zu schreiben.
Wir bitten um ihr Verständnis, den älteren Herrn darüber hinaus mit Fragen und Anrufen zu verschonen. Herr Bitter hat sich sein Gnadenbrot hart verdient.

Ernst Bitter
eine Biografie in Stationen:

Der Bitter Ernst, wie ihn die Nachbarn sogleich rufen, wird als einziger Sohn der Bergbauern des kleinen Bitter Hofs zwischen Brandberg und Zillergrund (damals gab es nur ein Zillergrund), in Tirol geboren.
In den Nachkriegswirren verliert er schon früh seine Mutter an einen amerikanischen Befreier, der sie von der Brotausgabestelle in Mayrhofen direkt nach Miami überführt. Seitdem kann sich niemand aus der Umgegend mehr an ihren Namen erinnern. Für den kleinen Ernstl ist es nicht leicht, dem noch stiller gewordenen Vater über die steinigen Wege zu folgen. Und doch prägt die intensive Männerwirtschaft Eindrücke, die der junge Mann später in seine Arbeiten zum ‚Gender Mainstreaming‘ einbringen wird. Steinschlag kostet dem Vater schließlich das Leben, oder was davon geblieben war.
Ernst macht sich auf die Suche nach der Mutter, kommt aber nur bis New York City, wo er neben Englisch auch das Handwerk des ‚Consultant‘ erlernt.
Eine unglückliche Liebesbeziehung bringt ihn in eine deutsche Kleinstadt, in die Nähe von Gössweinstein, in Mittelfranken. Seine Gebete in der Basilika von Gössweinstein werden erhört, und der noch immer blutjunge Bitter folgt einem aufstrebenden Unternehmen auf den ‚globalized Market‘.
Stationen dieses braven Folgens sind Australien, Singapur, Tanzania, Polen, Japan oder China und schließlich Wien/Österreich. Widerstrebend, aber dennoch, stellen sich bei Meister Bitter heimatliche Gefühle ein. Remigriert in das Land seines Reisepasses und doch fern genug der Berge, wird Ernst sesshaft. Er gräbt einen Brunnen und schöpft aus diesem bis zum heutigen Tage.
2009 gründet er sein Unternehmen BITTERERNST, welches Bitter von Strohmännern verwalten lässt.
Der Heute schon etwas ergraute Magister Bitter widmet sich ausschließlich seiner Leidenschaft: der Beratung fremder Menschen, auf dass diese nicht das gleiche Schicksal ereile wie ihn.