Österreichische Kino-Premiere: DOOF

doof

DOOF erzählt die ver-rückte Geschichte von Adam, der nach dem Tod seiner Mutter in eine Behinderten-WG kommt. Der Film schildert liebe- und humorvoll die Annäherungen und Konflikte auf dem Weg in Adams neues Leben.
Der Spielfilm (71 min) entstand über ein Projekt: Während der Dreharbeiten begegneten über 80, bisher im Filmbusiness unerfahrene Menschen mit besonderen Bedürfnissen, ProfischauspielerINNEn und Filmcrew. Für Momente tauschten sie die Rollen und auch ihre Lebenswelten. „Mit großer Authentizität, einem höchst ästhetischen Stil und durch Mut machende Momente gelingt dieses Experiment auf ganzer Linie.Prädikat „besonders wertvoll der deutschen Film- und Medienbewertung FBW.praedikat

Anwesend zur Premiere waren die Regisseurin Ulrike Kofler und der Hauptdarsteller Klaus Huhle. Anschließend Gelegenheit zum Premierengespräch, moderiert von Klaus Kirchner.

Zur Österreichischen Kino-Premiere am Sonntag den 17. März 2013, 15:00 Uhr, im Cine Center – Wien CineCenter_logosehen 90 ZuschauerINNen DOOF. Anschließend werden die anwesenden KünstlerINNEN befragt. Es ist eine gelungene Veranstaltung. Die gesammelten Spenden decken auf den Euro genau die Werbe- und Veranstaltungskosten. Danke schön!

Eintritt: Spende erwünscht

bitterernst kassier

Passend zur Premiere, bietet bitterernst den „Workshop zur Film- und Theaterarbeit mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen“ mit Klaus Huhle und Ulrike Kofler. Dieser Workshop ist auch an anderen Orten „In-House“ buchbar. Anmeldung über Kommentar möglich.

Weitere Informationen zum Film und den auf DOOF bezogenen Angeboten von bitterernst.

2 Gedanken zu “Österreichische Kino-Premiere: DOOF

  1. Hinweis: Menschen mit Behinderung sind KEINE Menschen mit „besonderen Bedürfnissen“! Alle Menschen haben auf ihre Art und Weise besondere Bedürfnisse, da unterscheiden sich Menschen mit Behinderung nicht.
    Bitte bei einem derartig wichtigen Thema um das richtige Wording. Danke!

    • Ich finde es mittlerweile anstrengend welche Worte man/frau sagen darf oder nicht. Ich gebe dir Recht, dass alle Menschen besondere Bedürfnisse haben. Mein besonderes Bedürfniss ist, dass ich nicht jedes Wort zwei Mal überlegen muss, bevor ich es sage oder schreibe. Es kommt viel mehr darauf an, dass ich allen Menschen mit Respekt und Wertschätzung gegenüber trete.

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