Qualitätsgruppe

Balintgruppe bei der ArbeitQualitätsmanagement in Supervision und Coaching
Unsere länderübergreifende (A/CH/D) Qualitätsgruppe für SupervisorINNen und Coaches hat im kommenden Jahr drei Termine:
22. – 24. Februar 2019
28. – 30. Juni 2019
25. – 27. Oktober 2019
Beginn jeweils: Freitag 18:00 mit dem Abendessen (die Arbeit startet 19:30 Uhr); Ende: Sonntag 12:00 zum (vor dem) Mittagessen.
Voraussichtlicher Tagungsort: Salzburg / Passau / Bregenz (weil es dort schön ist und ALLE anreisen). Der Schwerpunkt 2019 liegt auf der Erneuerung der Gruppe (neue Teilnehmende).

Arbeitsansatz:

  • Qualitätsmanagement vereint Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung mit Blick auf den selbstgesteuerten Prozess.
  • Die Qualitätsgruppe versteht sich als Ort der Selbst- und Fremdevaluierung.
  • Sie ist ein Werkzeug für Empowerment und zur Bearbeitung einer individuellen, professionellen, äquivalenten Qualität.
  • Sie ist ein komplexes und lebendiges Lernfeld für ausgebildete SupervisorINNen und Coaches.
  • Die Qualitätsgruppe arbeitet verbandsübergreifend. D.h. SupervisorINNen / Coaches haben unabhängig von der Migliedschaft in einem bestimmten Verband (BSO, DGSv, oder ÖVS) einen Raum für ihr Qualitätsmanagement. Nach Rücksprache erkennen die o.g. Verbände die Arbeit in der Gruppe als Qualitätsnachweis an.

Ablauf und Details:

  • Die Qualitätsgruppe besteht aus 6 bis 9 Personen.
  • Es gibt keinen „Gästestatus“, die Teilnahme an allen drei Terminen ist Voraussetzung um Teil der Gruppe zu sein.
  • JedeR hat an einem Termin den Fokus, und nutzt dabei die Gruppe als Resonanzraum für die Qualität der eigenen Arbeit.
  • Zu jedem Treffen wird auch auf der Meta-Ebene das aktuelle Qualitätsmanagment und der Qualitätsbegriff der Gruppe evaluiert.
  • Die Gruppe ermöglicht eine Tiefung der Themen und einen Prozess, der erweiterte Reflektionsmöglichkeiten anbietet. Damit entspricht sie dem, unserem Begiff von Supervision / Coaching zugrunde liegenden, Verständnis von Lernen und Entwicklung.
  • Zwischen den Reflektionen tauschen wir aktiv kreative Methoden mit denen wir arbeiten (Schwerpunkt 2018 waren „Outdoor-Methoden“)
  • Die Gruppe entwickelt eigene Fragestellungen und Tools zum Qualitätsmanagement.
  • Im Setting der Qualitätsgruppe können auch Qualitätsentwicklungsgespräche (BSO / ÖVS) stattfinden.
  • Als länderübergreifendes Qualitätstool hat die Qualitätsgruppe ein hohes Diversitätspotential (Heterogenität).

Bei Interesse an einer Mitarbeit hinterlassen Sie bitte einen (geschützten) Kommentar. Wir nehmen umgehend Kontakt auf.

4 Gedanken zu “Qualitätsgruppe

  1. bin neugierig wer und was sich da entwickelt….
    da ich regelmäßig in Wien zu tun habe und mich auch das Thema brennend interssiert, hätte ich gerne genauere Informationen mit welchem Zeit – und Energieaufwand bei einer aktiven Mitarbeit zu rechnen wäre.
    mlg
    Petra Siegrist

  2. Qualitätsmanagement, schon länger in aller Munde, macht auf der Basis von intervisionärem, professionellem Austausch sicher Sinn, wenn Qualitätskriterien in Verbindung mit Anfoderungskrierien dabei kritisch hinterfragt werden.
    Ersuche um Bekanntgabe der geplanten Termine.
    mit kollegialen Grüßen

    Hans Kirszen

  3. Liebe KollegInnen,

    da ich 2007 und 2008 an meiner Diplomarbeit in Bildungswissenschaft

    „Qualität in der stationären Fremdunterbringung (Heimerziehung) Unter Bezugnahme auf welche Aspekte kann Qualität in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen in stationärer Fremdunterbringung gewährleistet werden?“

    viele Einblicke in die Literatur über Qualität gesichtet habe und entsetzt war wieviel „Schrott“ hier sich zum Begriff Qualität vermehrt (z.B. TQM, usw.) möchte ich hier auf für Supervision wichtigen Aspekt aufmersam machen,

    Peter Kügler hat in seinem Werk (Habilitationsschrift) DIE PHILOSOPHIE der primären und sekundären Qualitäten (Paderborn 2002, ISBN 3-89785-199-7) jene Grundlagen erarbeitet, die aus meiner Sicht wichtig im supervisorischen Prozess hinsichtlich Qualität bedeutet. D.h. die Einbeziehung der sekundären Qualitäten (subjektive Wahrnehmung) mit den primären Qualitäten (Strukturen, etc.)

    Ich möchte auch auf die Dissertationsschrift von Josef Bakic hinweisen, der sich kritisch mit der Qualitätsliteratur auseinandergesetzt hat: Bakic, J. (2007) Qualitätssicherung, Dienstleistungsorientierung und Lebensweltorientierte Bewältigungshilfe – neue Tendenzen einer Sozialpädagogik ohne pädagogischen Anspruch? Dissertation, Universität Wien

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *