Gewinnermaske 2020

Handgefertigte Maske

Foto: Irmgard Kirchner 2020

2020 war ein Jahr, in dem Handarbeit einen grossen Schub erhielt: viele Menschen begannen Masken selbst herzustellen und diese zu verteilen. Von den an bitterernst.at eingereichten Modellen (bis aus Brasilien) erhielt diese Maske 2020 den 1. Preis. Sie ist Gewinnerin in den Rubriken: Nachhaltigkeit, Anti-Fog, Kreislaufwirtschaft, Humor, Tragekomfort, Kreativität und Hygiene. Wir gratulieren dem Handwerker.
Für 2021 ist wieder ein Wettbewerb „Gewinnermaske 2021“ vorgesehen. Die Einreichungen starteten am 1. Jänner.

Ein Gedanke zu “Gewinnermaske 2020

  1. 2021 holt sich die Wegwerf-Industrie die Maske wieder zurück. Schluss mit dem Handwerk. Österreich und Bayern machen Anfang des Jahres industriell gefertigte Wegwerfmasken Typ FFP2 verpflichtend.
    FFP bedeutet dabei: Filtering Face Piece (filterndes Gesichtsteil) Klasse 2. FFP1 Masken filtern maximal 80% Aerosole, FFP2 maximal 94 % und FFP3 maximal 99 %. Quelle: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.echte-ffp2-masken-erkennen-mhsd.adab2b61-60a6-4023-9332-3aaab9789d76.html
    Während Masken in den vergangenen Jahren (z.B. auch in Japan und in Operationssäälen) getragen wurden um ANDERE Personen von den eigenen Aerosolen zu schützen, sollen FFP2 Masken auch die tragende Person schützen. „Wozu ist das nötig?“ frage ich mich. „Wenn alle dafür sorgen, dass von ihnen nichts in den Raum kommt.„Die FFP2 Maske ist jedenfalls eine asoziale Entwicklung.“ Und: Es ist schlicht unbekannt und nicht in einem industriellen Standard erfasst wie gut die selbst geschneiderten Masken sind. Eine Industrie-Norm, die die Industrie für sich selbst festlegt, schiebt dem individuellen Handwerk den Riegel vor – weil nicht jede nähende Person einen Aerosoltest der eigenen Maske vorlegen kann. Woher kenne ich dieses Phänomen?

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